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Eine Lesung: Die schwierige Geschichte der Kindertransporte 1938/39 nach Großbritannien

Lesung
Inhalt:
Die Autorin, Frau Prof. Andrea Hammel liest selbst aus ihrem Buch. Sie bekleidet eine Professur im Modern Languages Department der Aberystwyth University in Wales, Großbritannien, und ist Direktorin des Centre for the Movement of People. Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Publikationen zum Exil in Großbritannien, u. a. Finding Refuge: Stories of the men, women and children who escaped to Wales to flee the Nazis (Honno, 2022) und The Kindertransport: What Really Happened (Polity, 2023).
Zum Inhalt:
1938 und 1939 flohen über 10.000 Kinder und Jugendliche nach Großbritannien, um der Verfolgung durch die Nazis zu entkommen. Diese als „Kindertransport” bekannte Aktion wurde lange Zeit als humanitäre Rettung gefeiert – doch hinter den vielen Geschichten der Geretteten verbergen sich unangenehme Wahrheiten.
Die britische Regierung befreite die jungen – zumeist jüdischen – Kindertransportflüchtlinge von der Visumpflicht, aber die Organisation und Finanzierung des Programms musste von Freiwilligen übernommen werden. Die britische Regierung verlangte eine Garantie zur Absicherung gegen etwaige Kosten und weigerte sich, die Eltern der Flüchtlingskinder aufzunehmen. Bei den Auswahlkriterien wurden diejenigen bevorzugt, die voraussichtlich den größten Beitrag zur britischen Gesellschaft leisten würden und nicht die dringendsten Fälle. Einige Kinder und Jugendliche wurden in ungeeigneten Pflegestellen untergebracht, wo viele weitere Traumata erfuhren.

Termine

26.05.2026 - Dienstag

19:00

Wissenswertes

Eignung

Schlechtwetterangebot

für jedes Wetter

Zielgruppe Jugendliche

Zielgruppe Erwachsene

Zielgruppe Senioren

für Gruppen

für Individualgäste

Sprachkenntnisse

Deutsch

Preise

Preisinformationen

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Bilder

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