Moränenlandschaft Geest & Kulturlandschaft Heide

Die Geest, das etwas höher gelegene, trockenere und sandige Land, bildet den ältesten Landschaftstyp der Region. Bei der Geest handelt es sich um eine Moränenlandschaft. Diese ist durch Aufschüttungen von Sand, Kies, Lehm, Tone, Gerölle und Geschiebe vor rund 200.000 bis 300.000 Jahren in der Elster- und Saaleeiszeit entstanden. Da die Geest recht hoch gelegen ist und so Schutz vor Sturmfluten bietet, wurde so schon früh besiedelt. Aus diesem Grund findet man in der Geest zahlreiche Hügel- und Großsteingräber.

Die vereinzelten Heideflächen gehörten ursprünglich zur Lüneburger Heide. Die Entstehung der Heide ist größtenteils auf menschliche Bewirtschaftung zurückzuführen. Durch die zunehmende Rodung der Wälder seit dem Mittelalter entstanden immer mehr Freiflächen ohne Neubewuchs. Insbesondere der immense Bedarf an Holz für die Salinenbetriebe und die Holzfeuerung drängte den Wald immer stärker zurück. Eine besondere Augenweide ist die Heide von Anfang August bis Ende September, wenn ihre Pflanzenwelt blüht.

Inhalt:

NORDPFADE durch farbenfrohe Heideareale

Besonders im Spätsommer bieten sich in der Heidelandschaft farbenfrohe Bildmotive. Aber auch außerhalb dieser Jahreszeit macht es Spaß, diese wundervollen Naturräume zu durchwandern.

Radrouten durch Geest und Heide

Mit dem Fahrrad durch die Heide- und Geestlandschaft - da kann man richtig abschalten.

Ausgewählte Highlights zum Thema

Wir haben ein paar Informationen rund um das Thema zusammen gestellt. Natürlich ist das nicht alles: Mehr ist in der Suche auf der Rubrikenseite Landschaft zu finden.

Infos & Wissenswertes

Naturschutzgebiete - Geest, Heide, Dünen

Quelle: Wikipedia

Vossberge
Zum 1. August 2020 ging es in neu ausgewiesenen Naturschutzgebiet „Wümmeniederung mit Rodau, Wiedau und Trochelbach“ auf. Das ehemalige Naturschutzgebiet liegt zwischen Ottersberg und Hellwege in der Wümmeniederung nördlich der Wümme. Es handelt sich um ein ehemaliges Wanderdünengebiet, dessen sehr feine Sande nur noch leicht in Bewegung sind.

Finteler Wacholderlandschaft
Das Naturschutzgebiet liegt nordöstlich von Fintel und ist der Rest einer früher in dem Gebiet weit verbreiteten Heidelandschaft, die in einem trockenen Bereich mit Besenheide bestanden ist. Zur Fintauniederung hin ist das Gelände feuchter, hier wächst Wacholder. Das Gebiet wird mit Schafen beweidet und für Plaggenhieb sowie als Bienenweide genutzt.

Swatte Flag
Das Naturschutzgebiet liegt westlich von Breddorf und im Süden des Breddorfer Moores. Durch das Naturschutzgebiet werden zwei Heideschlatts und die sie umgebende, heidebestandene Fläche geschützt.

Magerweide südöstlich Volkensen
Das Gebiet südöstlich der Orte Volkensen und Nindorf stellt den Rest einer alten Kulturlandschaft unter Schutz, der früher durch Beweidung extensiv bewirtschaftet wurde. Es ist überwiegend durch feuchtes Grünland mit Pfeifengras und Glocken-Heide geprägt, in den Randbereichen finden sich auch trockene Sandmagerrasen und Sandheide.

Wolfsgrund
Das Naturschutzgebiet liegt etwa zwischen Rotenburg (Wümme) und Verden. Es umfasst einen Abschnitt des Everser Bachs südlich von Eversen mit seinem schmalen Tal und den angrenzenden, hochliegenden Flächen auf einer Binnendüne. Im Norden des Naturschutzgebietes findet sich in den höher liegenden Bereichen eine Heidefläche mit Besenheide auf trockenen und Krähenbeere und Pfeifengras auf feuchteren Standorten. In Senken und wächst Feuchtheide mit Glockenheide, Besenheide und Torfmoosen.

Hinter dem Wieh Brock
Das Naturschutzgebiet liegt westlich von Hepstedt im Bereich der Hepstedter Weiden und stellt den Rest einer alten Kulturlandschaft unter Schutz, die zur Zeit der Moorkultivierung im Niederungsgebiet westlich von Hepstedt vorherrschte. So sollen insbesondere die Magerweiden, Birken- und Erlenbestände sowie Gagelbüsche und der vorhandene Altbaumbestand, der überwiegend von Eichen gebildet wird, erhalten werden.

Kinderberg und Stellbachniederung
Das Naturschutzgebiet liegt nordöstlich von Lauenbrück am Rand der Wümmeniederung. Es stellt das flachwellige Dünengebiet des Kinderbergs mit feuchten Senken sowie die Niederung des Stellbachs etwas oberhalb seiner Mündung in die Wümme unter Schutz. Das Dünengebiet wird je nach Feuchtegrad von unterschiedlichen Waldgesellschaften eingenommen. So sind Bruch- und Moorwälder mit Erle, Esche und Weide sowie Birke und Kiefer, Eichenmischwälder sowie Kiefern- und Fichtenforste zu finden. Stellenweise siedeln trockene Sandheiden mit Besenheide und Ginster. Die feuchten Senken sind teilweise vermoort. Im Naturschutzgebiet sind zahlreiche auf der Roten Liste Niedersachsen als gefährdet oder stark gefährdete Pflanzen zu finden.

Borstgrasrasen bei Badenstedt
Das Naturschutzgebiet liegt in der Zevener Geest westlich von Zeven in der Nähe des Ortsteils Badenstedt. Es stellt einen überwiegend offenen, artenreichen Borstgrasrasen mit teilweise sehr seltenen Pflanzenarten unter Schutz.

 

Alle Naturschutzgebiete im Landkreis Rotenburg (Wümme)

Leinenpflicht für Hunde zur Brut- und Setzzeit

Im Frühling wird die freie Landschaft zur Kinderstube. In der Brut- und Setzzeit, in der eine „besondere“ Aufsichtspflicht für Hunde auf und an allen Grünflächen, Wiesen, Felder und Wälder gilt, herrscht daher Leinenzwang für Hunde. Die Maßnahmen während der Brut- und Setzzeit wurden mit der Begründung eingeführt, insbesondere Bodenbrüter und Jungtiere zu schützen.

Dauer der Brut- und Setzzeit: 1. April bis 15. Juli

Überblick "Mit dem Hund in der freien Landschaft"

Amt für Naturschutz und Landschaftspflege

Hopfengarten 2
27356 Rotenburg (Wümme)
Tel: 04261 9832802
E-Mail: naturschutz@lk-row.de

Ansprechpartner für alle Fragen rund um Landschaft und Natur ist die Untere Naturschutzbehörde.

Zur Naturschutzbehörde


Alle Seiten zu Landschaft & Natur:

  • Besonders charakteristisch für die Region ist seine Vielzahl an Hochmooren. Die Moore wirken faszienierend und manchmal sogar mystisch.

  • Wie wäre es mit einem schönen Waldspaziergang? Es ist erwiesen: Der Aufenthalt im Wald baut Stress ab und tut der Seele einfach gut.

  • Die Seen in der Region laden zur Entspannung und Erholung ein. Hier kann man schwimmen, angeln, Tretboot fahren und in wunderschöner Natur spazieren gehen.

  • Charakteristisch für die Region sind die zahlreichen Flüsse. Die größten davon sind Oste und Wümme, auf denen es sich richtig gut Paddeln lässt.

  • Spannend und teils interaktiv sind die Lehrpfade eine tolle Gelegenheit, auf eigene Faust unterwegs zu sein und dabei noch etwas zu lernen.

  • Was das wohl für ein Pilz ist? Kann ich dieses Kraut essen? Was sind das für Bäume? Bei einer Führung durch die Natur gibt es fachkundige Antworten.

  • Auch wenn sie keine Erlebnisparks sind: Bei kann man auf Eseln und Kamelen reiten, sich in Wollschweine oder Kängurus verlieben und viele Abenteuer erleben.

  • Kraniche über dem Tister Bauernmoor, Foto: Jürgen Hicke - NABU Rotenburg

    Was für ein Radau, wenn sich die Kraniche im Frühjahr und Herbst zu Tausenden treffen, auf ihrer Reise! Im Herbst geht es zurück zur Überwinterung im Süden.

  • Parks sind ein Paradies für die Sinne. Umso besser, wenn sie öffentlich zugänglich sind. Dann können sie jederzeit ein Ort sein für eine kleine Auszeit.

  • Blühende Oasen - die privaten Gärten inspirieren. Über 20 Gartenpforten privater Haushalte werden jährlich im Landkreis Rotenburg (Wümme) geöffnet.

  • Mädesüß im Kräuterfeld

    Viele Kräuter tun einfach gut: Beim Betrachten helfen sie der Seele, in der Kulinarik sie mal lecker und mal - na ja, gesund, und manche können heilen.