Summerschool in der Kempowski Stiftung Haus Kreienhoop 2026
26.05.2026; 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr Autorinnengespräch: Helene Bukowski/ Marina Schwabe lesen aus ihren aktuellen Büchern und sprechen übers Schreiben.
Ein Aufbegehren gegen die Einsamkeit: 1985 nimmt sich eine junge Pianistin in Neubrandenburg das Leben. Jahrzehnte später stößt die Schriftstellerin Helene Bukowski auf ihre Geschichte. Behutsam nähert sie sich Christina, sucht in ihrer Biografie nach Rissen und Erschütterungen, aber auch nach Augenblicken großen Glücks. Sie lernt einen Vater kennen, der in der Tochter seine eigenen Träume verwirklichen will, eine Mutter, die es liebt, zu fotografieren, und ein Klavier, das unverrückbar in der Wohnung steht. Bukowski folgt Christina nach Berlin, an die Spezialschule für Musik, mit ihren kalten Übungsräumen und dem täglichen Drill. Später nach Moskau, zum Studium am Konservatorium, durch sturzbachartigen Regen und Nächte voller Schnee. Und sie findet eine Krankheit, für die es erst heute eine Diagnose gibt. Das Buch war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.
»Bukowskis Sprache hat eine geradezu magische Schönheit« Deutschlandfunk
»Wie Helene Bukowski aus dem Nachlass einer jungen Frau ein ganzes Leben rekonstruiert und daraus diesen schmerzlichen und klaren Roman komponiert, ist großartige Literatur.« Marion Brasch
Marina Schwabe: "Rift"
Geschwister: Fünfzehn Dollar. Das ist das Tagesbudget der Geschwister Zuzanna und Janko, als sie in die USA fliegen. Sie wollen einen gemeinsamen Kindheitstraum verwirklichen und den Pazifik sehen. Zuzanna weiß, dass der Roadtrip Jankos letzte Reise sein wird. Seine Krankheit bremst das Fortkommen der beiden und ist gleichzeitig ihr stärkster Antrieb. Sie durchfahren Orte, an denen die Natur ihre Prozesse unerbittlich vollzieht. Sie bereiten sich auf einen Tornado vor, betreten karges Land, ein Vulkanausbruch hinterlässt seine Spuren. Als Geologin sind Zuzanna diese Vorgänge vertraut, nicht aber die Veränderungen in ihrem Bruder. Mit viel Zuneigung und Geduld versucht sie herauszufinden, was es bedeutet, wenn ein geliebter Mensch vergeht. Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung.
»Dieser Roman erzählt berührend von zwei Geschwistern, die nichts haben und dennoch zum Größten aufbrechen, dem Pazifik und dem Abschied voneinander.« Luca Kieser
»Als hätte der nordamerikanische Kontinent gerade jene Ausdehnung, die es braucht, um reisend von einem Leben Abschied zu nehmen. Ein tief berührendes Romandebüt in einer Sprache der Melancholie und Zärtlichkeit.« Svenja Leiber
Termine
26.05.2026 - Dienstag
18:00
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